Wir freuen uns, dass folgende Gruppen am Turnier teilgenommen haben:
- Historia Congregati ex Schaumbergensis - La compagnie de Saint-Martin
Das Laurin Turnier findet am 10. und 11. Oktober 2009 auf der Mayenburg (Völlan, Südtirol) statt.
Zur Idee für dieses TurnierIm Turnier sollen die Fähigkeiten eines Einzelkämpfers zum Tragen kommen. Als beispielgebende Leitidee für die Austragung des Turniers dient dabei die Situation des Kämpfers in einer offenen Feldschlacht. Für einen gepanzerten Krieger ist in der Schlacht nicht nur ein Treffer kampfentscheidend, sondern eine Vielzahl von Treffen führt zur Kampfunfähigkeit. Übertragen auf die Zweikämpfe des Laurin-Turniers bedeutet das, dass jener Kämpfer als Gewinner feststeht, der als erster fünf Treffer an seinem Gegner erzielt. Die Treffer werden unparteiisch von einem Hauptschiedsrichter und drei Schiedsrichterassistenten vergeben. Besonderheit des Laurin-TurniersJeder Turnierteilnehmer muss vor Beginn des Turniers einmalig sowohl für die Vorrunde, für die Relegation und die Finalrunden schriftlich die jeweilige Waffe (offensive und defensive) mitteilen, mit welcher er die Duelle bestreiten will. Diese Entscheidung ist geheim und nur der Turnierleitung bekannt. Vor dem Zweikampf wird diese Waffenwahl überprüft und erst zu diesem Zeitpunkt erfährt der Gegner, gegen welche Waffen er antreten muss. Die einzelnen Duelle dauern maximal 8 Minuten. Historische Zeit und DarstellungAusrüstung und Waffen müssen in das Zeitfenster von 1370 bis 1400 passen.
Auszug aus den Turnierregeln
Die Waffen (offensive und defensive):Alle Waffen (offensive und defensive) dürfen keine gefährliche Ecken und Kanten, sowie Scharten oder hervorstehende spitze Teile aufweisen. Sie dürfen nur aus Eisen bzw. Holz bestehen.
Das Schwert:Das Schwert muss eine abgerundete Spitze (halbrund) mit einem Mindestdurchmesser von 1 cm haben. Die Klingenkanten des Schwertes müssen mindestens 2 mm abgerundet sein. Die maximale Länge des Schwertes (Knauf bis Spitze) darf 120 cm betragen, das Maximalgewicht 2 Kilogramm.
Die Stangenwaffen:Es sind alle Stangenwaffen erlaubt, solange sie die Gesamtlänge von 2 Metern und 2 Kilogramm nicht überschreiten. Die Lanzenspitze muss mit einer angeschweißten Kugel (Durchmesser 1,5 cm) versehen sein; alle Kanten müssen auf mindestens 2 mm abgerundet sein.
Das Schild:Das Schild darf die maximale Länge und Breite von 80cm und 60cm nicht überschreiten; es muss aus Holz sein und mit Leinen bzw. Leder überzogen sein.
Der RitterDer Ritter sollte in seinem Auftreten die Zeit von 1370 bis 1400 darstellen
Minimalausrüstung:Helm mit Visier (Hundsgugel): während der Gesamtdauer des Duells muss mit geschlossenem Visier gekämpft werden. Das Visier muss den Gesamtbereich des Gesichts abdecken und der Kämpfer kann nur durch die Sehschlitze (Maximalhöhe 1cm) durchsehen.
Der Edelknappe(Der Knappe sollte in seinem Auftreten die von 1370 bis 1400 darstellen.
Minimalausrüstung:Helm: der Kopf muss von einer Beckenhaube, Hirnhaube, Eisenhut oder frühen Form von Barbuta geschützt sein.
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